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Tell the Money where to go! Die 5 Erfolgsfaktoren zur Planung für 2020

Alle, die schon einmal im Konzern gearbeitet haben, wissen sie zu hassen: Die Budgetphase. Die Zeit im Jahr in der das Controlling Richtlinien, Zeitpläne und Checklisten verschickt, die dem „Planer“ bei der Budgeterstellung für das folgende Jahr helfen sollen. Das Budget wird dann unter Hochdruck erstellt, in die IT-Systeme eingespielt und ansehnliche PowerPoints werden für die Präsentation vor dem Management erstellt. Im Anschluss folgen etliche „Knetrunden“ bis das Budget auch in die Gesamtstory passt und verabschiedet wird. Auf Wiedersehen Budget und dann ist es meistens auch schon bald Weihnachten.

Gut, dass wir nicht im Konzern arbeiten!

Das klingt demotivierend? Stimmt, aber gut für uns, denn wir arbeiten ja nicht in Konzernen sondern können unseren Budget- bzw. Planungsprozess für unser Unternehmen nach unserem Belieben gestalten. Dabei kann man den Wert eines Budgets bzw. einer Planung für Unternehmen jeder Größe nicht hoch genug bemessen. Die Planung legt nicht nur die Priorisierung und Verteilung eurer Ressourcen fest, sondern richtet euer Unternehmen und somit auch die Handlungen auf die Erreichung eines (finanziellen) Ziels aus. Damit ist die Planung das wichtigste Instrument, um die Unternehmensstrategie in Zahlen abzubilden.

Deine persönliche Anleitung und Checkliste hilft dir bei der Strukturierung deiner nächsten Planungsphase.

Während der Planung in der Konzernwelt ein Ruf von Mühsal und Komplexität vorauseilt, kann ein belastbares Budget bereits mit wenigen einfachen Schritten entwickelt werden. Die wichtigsten 5 Erfolgsfaktoren haben wir euch hier zusammengefasst:

1. Die Strategie ist der Rahmen für die Planung

Die Planung bildet die Strategie in Zahlen ab. In eurer Strategie habt ihr bereits Ziele für Umsatz, Profitabilität oder Liquidität festgelegt. Daraus leitet ihr die Eckwerte für die Planung ab. Wenn ihr beispielsweise ein jährliches Umsatzwachstum von 10% anstrebt, dann habt ihr schon euren Planwert für den Umsatz. Selbiges gilt für das gewünschte Gewinnwachstum. Wenn ihr noch keine Strategie festgelegt habt, ist das die erste Übung bevor ihr eine Planung erstellt (mehr Infos dazu gibt es hier).

2. Die wichtigsten Treiber planen, den Rest fortschreiben

Verliert euch nicht im Detail. Ihr müsst nicht jede Kostenposition planen, sondern überlegt euch, welche die wichtigsten Umsatz- und Kostentreiber eures Unternehmens sind. Dazu gehören beim Umsatz immer Absatzmengen und Preise eurer Produkte/Services und bei den Kosten die direkten Kosten. Das sind zum Beispiel Materialkosten und bezogene Leistungen. 

Zusätzlich solltet ihr die Personalkosten und jene sonstigen Kosten, die sich am stärksten verändern werden (z.B.: Reisen, Werbung/Marketing) betrachten. Alle weiteren Kosten kann man anhand der Vorjahreswerte fortschreiben, sofern man keine Informationen zu Veränderungen hat.

3. Nicht einen Jahresplan sondern 12 Monatspläne

Auch wenn diese Übung mitunter anstrengend sein kann, solltet ihr die Planung auf die einzelnen Monate herunterbrechen. Es nützt euch nämlich nichts, wenn ihr zwar einen profitablen Jahresplan habt, dieser aber gar nicht mehr erreicht werden kann, weil die finanziellen Mittel zur Jahresmitte aufgebraucht sind. Die Aufteilung der Planung auf Monate ermöglicht euch zusätzlich saisonale Effekte einzuplanen und euch auf diese vorzubereiten.

4. Cash is king – auch in der Planung

Häufig reduziert man sich auf die Planung von Umsatz und Kosten (GuV-Planung). Das ist an besser als gar keine Planung zu haben, jedoch wird damit die Liquidität nicht berücksichtigt und das kann zu unerfreulichen Überraschungen führen. Wir empfehlen euch daher auch die wichtigsten Positionen für die Liquidität, wie Entwicklung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Investitionen, zu planen, um Finanzierungsengpässe ausfindig zu machen und proaktiv handeln zu können.

5. Excel tut’s für den Anfang auch

Um eine belastbare Planung zu entwickeln benötigt ihr für den Anfang kein Planungstool. Das kann man später, wenn man etwas Übung in dem Prozess hat, noch immer beschaffen. Im ersten Schritt reicht ein einfaches Excel, das die Umsätze, Kosten und – im Idealfall – Geldbewegungen entlang der 12 Monate abbildet, vollkommen aus. Natürlich müsst ihr euch das nicht selbst bauen, dazu gibt es reichlich Vorlagen. Schreibt uns eine Mail an hello@meetadam.io und wir beraten euch gerne dazu.

Deine persönliche Anleitung und Checkliste hilft dir bei der Strukturierung deiner nächsten Planungsphase.

Diese 5 Erfolgsfaktoren helfen euch, eine belastbare Jahresplanung mit vertretbarem Aufwand zu erstellen. Der wichtigste Bestandteil einer erfolgreichen Planung ist jedoch das Verständnis, dass eine Planung eines der mächtigsten Tools ist, um euer Unternehmen zukunftsorientiert zu managen. Der Unternehmer und Radiomoderator Dave Ramsey sagt treffend „A budget is telling your money where to go instead of wondering where it went“. 

Dem können wir uns nur anschließen!

Um euch beim Planen noch besser zu unterstützen, haben wir uns erlaubt, selbst mal die Konzerncontrolling-Abteilung zu spielen und haben für euch eine Anleitung und Checkliste für eure eigene „Planungsphase“ erstellt. Durch Klick auf den Button „Download Checkliste“ könnt ihr sie euch herunterladen. Aber keine Angst, es wird mit uns keine Management Präsentationen und Knetphasen geben.

Jetzt Checkliste downloaden!

Du erhältst eine E-Mail mit dem Download-Link für deine Checkliste für eine erfolgreiche Planung!

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